Gymnasium Zum Altenforst
Hochkarätige Podiumsdiskussion

- Vorne (von links): Simone Jodl (GAT), Sebastian Hartmann (SPD), Maik Außendorf, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Jürgen von Schlichting (GAT), hinten (von links): Florian Langhans, Torben Prothmann, Johanna Mühlbauer (alle Q2), Hanno von Raußendorf, Jule Faßbender (Q2) und Niko Gräfrath.
- Foto: Gymnasium Zum Altenforst
Troisdorf. Eine hochkarätige Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl fand kürzlich am Gymnasium Zum Altenforst statt. Die Veranstaltung bot den Schülern die Möglichkeit, sich über die Positionen der Parteien zu informieren. Die Podiumsdiskussion wurde von Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), Sebastian Hartmann (SPD), Niko Gräfrath (FDP), Maik Außendorf (Bündnis 90/Grüne) und Hanno von Raußendorf (BSW) bestritten. Professionell und extrem gut vorbereitet fühlte das Moderatorenteam Florian Langhans, Johanna Mühlbauer, Jule Faßbender und Torben Prothmann (alle Q2) den Gästen zu Fragen der Wirtschafts- sowie Energiepolitik auf den Zahn. Insbesondere die Schuldenbremse stand im Fokus: Während die Vertreter von FDP und CDU betonten, dass diese ein „vernünftiges Wirtschaften“ garantiere, sahen SPD, die Grünen und BSW es als notwendig an, die Schuldenbremse zu lockern. Einig war man sich darin, dass Deutschland nicht zuletzt im Hinblick auf erneuerbare Energien verstärkt auf Innovationen und klimafreundliche Zukunftstechnologie setzen müsse. Am Ende der Diskussion ging es noch um den Umgang der deutschen Politik mit Donald Trump. Alle Parteivertreter sahen es als zentral an, dass Europa zu seiner eigenen und gemeinsamen Stärke finden müsse „auf Augenhöhe mit den USA“, so Hartmann. Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) machte deutlich, dass das amerikanische Wahlergebnis vor allem aus dem Gefühl des Abgehängtseins und der Angst resultiere: „Dann neigt man dazu, sich von starken Sprüchen verführen zu lassen“. Auch in Deutschland dürfe die Angst nicht übermächtig werden, appellierte sie.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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