Kreativitätsschule unter neuer Leitung
Bewahren und Neues wagen
Refrath (dr). Über drei Jahrzehnte führte die Dipl.-Pädagogin Ulla Forster die Geschäfte der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach (Krea). Seit Juli stehen die Dipl.-Pädagogin Sigrid Brenner und der Dipl.-Sozialpädagoge André Eigenbrod gemeinsam in der Verantwortung für die KreaSchule.
André Eigenbrod hat vor über 25 Jahren nach dem Studium sein Anerkennungsjahr in der KreaSchule absolviert und ist danach geblieben. Auch Sigrid Brenner arbeitet schon lange „An der Wolfsmaar“. Anfangs freiberuflich, dann folgte 2007, mit der Gründung des KreaClubs, die Festanstellung. „Wir beide möchten zusammen die Krea innovativ und professionell in die Zukunft führen“, beschreibt Sigrid Brenner die Aufgaben der neuen Geschäftsleitung. „Dafür müssen wir uns den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und wollen diesen kreativ und kulturell begegnen“, ergänzt ihr Kollege Eigenbrod.
Die KreaSchule in Refrath ist eine Schnittstelle von Jugend, Bildung und Kultur. Hier sind 12 Mitarbeiter festangestellt und über 60 Honorarkräfte projektbezogen beschäftigt. Zusammen kümmern sie sich wöchentlich um die 400 Teilnehmer der Veranstaltungen. Am Anfang stand die Kreativitätsschule mit den Schwerpunkten Kunst, Musik und Rhythmus. Im Laufe der Jahre wurde das Angebot um den Krea-Jugendclub, die Spielgruppe für Kinder ab 2 Jahren, die Großtagespflege für Kinder U3, die Erwachsenenbildung und das Soziale Netzwerk mit dem Krea-Mobil erweitert. Das jüngste Projekt ist das interkulturelle Zentrum „Paula“, die Krea-Außenstelle in Heidkamp.
Helga Niekammer, Vorstandsmitglied im Verein der KreaSchule, ist froh, dass der Vorstand zwei langjährige Mitarbeiter als neue Geschäftsleiter für die Schule gewinnen konnte.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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