Das Positive im Negativen sehen
Diese Ausstellung spendet „eine Hand voll Licht“
Endenich - In Endenichs Stadtbücherei trauert man um die langjährige
Vorsitzende des Fördervereins. Gabriele Hähner ist kürzlich
tödlich verunglückt. Ein wenig Trost und Hoffnung verheißt die
Ausstellung der japanischen Malerin Junko Maeda. Endenich (we). Noch
unter der Ägide von Gabriele Hähner angesprochen, zeigt sie im
Lesesaal der Bücherei 17 Werke. Sie sind in Acryl mit
Buntstiftmalerei auf Leinwand ausgeführt. Und zeigen japanisch
angehauchte Motive.
„Ich sehe das Leben als eine fortgesetzte innere Reise“, sagt
Junko Maeda. „Und wenn das äußere Leben, der Alltag, auch häufig
mühselig und so unerfreulich wie sorgenvoll ist, so herrscht doch in
mir drin immer ein Licht, das Licht der Hoffnung.“
Zuversicht will sie vermitteln mit ihren Werken, die mit dem Licht
spielen. Junko Maeda malt professionell seit mehr als 40 Jahren.
„Sie hat schon gemalt, ehe sie sprechen konnte“, sagt ihr Ehemann.
Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 20. April. Die Öffnungszeiten
entsprechen den Öffnungszeiten der Bücherei, d. i. dienstags bis
freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr. Die
Bücherei wird von
30 Ehrenamtlern betrieben. Die Stadt Bonn hilft dabei. „Und es geht
weiter“, sagt Mitarbeiterin Sabine Uessem. „Viele Ehrenamtler
haben sich schon bereit erklärt, zusätzliche Aufgaben zu
übernehmen. Wir wissen also, dass es hier mit der Bücherei in
Endenich weiter geht.“ Weiter geht es sicher auch mit den
Kunstausstellungen, die hier regelmäßig angeboten werden.
- Harald Weller
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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