Schule & Corona
Keine früheren Weihnachtsferien in vierter Pandemie-Welle
Außergewöhnlich hohe Inzidenzen und viele Infektionen auch bei Schülerinnen und Schülern - die vierte Welle der Corona-Pandemie hält auch die Schulen in Nordrhein-Westfalen weiter in Atem. Auch vorgezogene Weihnachtsferien werden diskutiert.
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will die Weihnachtsferien in der vierten Corona-Welle allerdings weiterhin nicht früher beginnen lassen. «Nach wie vor wird die Landesregierung alles dafür tun, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht zu sichern», sagte Gebauer am Dienstag in Düsseldorf. Auch eine Aussetzung der Präsenzpflicht an den letzten Schultagen vor Weihnachten sei nicht geplant. Für die Schüler ist somit der 23. Dezember der letzte Schultag, am 10. Januar geht der Unterricht dann planmäßig weiter.
Corona-Lage an den Schulen weitgehend unverändert
Die Corona-Lage an den Schulen blieb zuletzt weitgehend unverändert. Am Stichtag 8. Dezember 2021 hätten die Schulen in Nordrhein-Westfalen 17.509 bestätigte Corona-Fälle unter den Schülerinnen und Schülern gemeldet, das entsprach einem Anteil von 0,87 Prozent und war damit etwas höher als in der Woche zuvor. 28.265 Schüler waren in Quarantäne - das waren 1,4 Prozent aller Schüler und Schülerinnen nach 1,7 Prozent in der Vorwoche, hieß es aus dem Ministerium.
Bei den Lehrern gab es 1039 bestätigte Corona-Fälle - etwas weniger als eine Woche zuvor.
(vd) / © dpa-infocom, dpa:211214-99-382249/3
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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