Vertrauensbruch im Seniorenheim
Gold, Designerstücke, Bargeld – Altenpfleger soll Senioren bestohlen haben

- Symbolbild eines Seniors.
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Es ist ein Fall, der fassungslos macht: Ein 41-jähriger Altenpfleger steht im Verdacht, gezielt betagte Bewohnerinnen und Bewohner eines Seniorenheims bestohlen zu haben – und das offenbar nicht nur einmal.
Am Dienstagmorgen (1. April) durchsuchten Ermittler des Kriminalkommissariats 51 die Wohnung des Verdächtigen. Der Zugriff war das Ergebnis intensiver Ermittlungen – und er förderte Erschreckendes zutage: Schmuck, Designerkleidung und Bargeld in beträchtlicher Menge. Die Beamtinnen und Beamten beschlagnahmten mutmaßliches Diebesgut, das jetzt Stück für Stück den mutmaßlichen Opfern zugeordnet werden soll.
Der Verdacht: Der Mann soll im Februar in mindestens drei Fällen zugeschlagen haben. So fehlen einer 81- und einer 94-jährigen Heimbewohnerin unter anderem Goldschmuck und hochwertige Tücher. Ein Ehepaar (83 und 89) beklagt den Verlust von Bargeld und wertvollem Schmuck. Der Gesamtschaden? Vermutlich sechsstellig.
Besonders bitter: Der mutmaßliche Täter nutzte offenbar das Vertrauen, das ihm im Pflegealltag entgegengebracht wurde, schamlos aus. Die Ermittlungen laufen weiter – und es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Fälle ans Licht kommen.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |
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