Freude bei den Parkfreunden
Rekordjahr für den Reitersdorfer Park

Die Burgruine muss aufwendig restauriert werden. | Foto: Zumbusch
  • Die Burgruine muss aufwendig restauriert werden.
  • Foto: Zumbusch
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Bad Honnef - Die Freunde des Reitersdorfer Parks können sich mit Rückblick auf
dieses Jahr über einen Spendenrekord freuen: Die Parkfreunde Annette
Stegger, Peter Hurrelmann, Jürgen Gusmann und Jörg Heinzelmann
berichteten, dass mehr als 10.000 Euro bei verschiedenen
Veranstaltungen und Aktivitäten im Park eingesammelt wurden.

Das macht ein Viertel aller Spenden seit Gründung des Freundeskreises
Reitersdorfer Park aus. Beim beliebten „Diner en blanc“ kamen in
diesem Jahr über 1.000 Gäste aus Nah und Fern. Auch die
Musikveranstaltungen waren bestens besucht.

Die Parkfreunde sammelten allerdings nicht nur Spenden. Rund 30 Aktive
verbrachten viele Arbeitsstunden im Park, um ihn zu pflegen und zu
verschönern. Der alljährliche Frühjahrsputz hat schon Kultstatus.
Das Teichwasser wurde in Zusammenarbeit mit dem Bauhof und dem
Abwasserwerk in diesem Jahr ausgetauscht, da es schlammig und voller
Algen war.Zahlreiche Aktivitäten stehen noch auf dem Plan. So sollen
Rhododendronbüsche gepflanzt werden, die dem Park im Frühjahr Farbe
verleihen sollen. Die Burgruine soll weiter restauriert werden. Zudem
sollen weitere Angebote den Park für die Nutzer attraktiver machen.
Der alte Kurparkcharakter soll wieder aufleben. Dazu gehört die
Einrichtung eines Trinkbrunnens mit Bad Honnefer Mineralwasser. Die
nunmehr stillgelegte Edelhoffquelle liegt nur wenige Meter vom Park
entfernt. Es gilt zu prüfen, inwieweit die Quelle nutzbar gemacht
werden kann.

Weitere Infos zum Park unter www.reitersdorf.de.

Zur Historie des Parks

Der Reitersdorfer Park zwischen der Hauptstraße in Bad Honnef und der
Straße „An St. Göddert“ wartet auf mit einem Teich, sehr altem
Baumbestand und einer Burgruine. Die Ruine stammt von einer
Burganlage, die 1271 unter Johann von Löwenberg erbaut und bereits 60
Jahre später wieder geschleift wurde. 1870 wurden die Grundmauern
wiederentdeckt, aber zugeschüttet. Das Areal wurde 1974 in das
Kurparkgelände einbezogen, Anfang der 1980er wurde die Ruine
freigelegt, der Park wurde öffentlich. Bürgerproteste verhinderten
Mitte der 1980er Jahre eine Bebauung. Indes dümpelte der Park dann
vor sich hin und verfiel. Seit 2009 kümmern sich engagierte Bürger
um den Park, die sich alsbald „Parkfreunde“ nannten. Seither hat
sich das Gelände in ein Kleinod verwandelt.

Redakteur/in:

RAG - Redaktion

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