Marinekameradschaft
Marinekameradschaft beging 40-Jähriges
Hardtberg (we). „Bravo Zulu“ rief ihre Vorsitzende Regina Klewer den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Gästen zu, die den 40. Geburtstag der Marinekameradschaft „Eisbrecher Stettin“ gebührend feierten. In ihrem Heimathafen, der sehr gemütlich und authentisch neu aufgebauten Messe am Wesselheideweg, gab es Klönschnack und Musik. „Bravo Zulu“ passt da prima ins maritime Vokabular: Es heißt im Marinealphabet soviel wie „Well done“, also gut gemacht. Und eben das kann der Verein sehr wohl für sich in Anspruch nehmen.
Der Brüser Berger Pfarrer Georg Schwikart weihte eine neue Vereinsfahne, weil die bisherige und allererste beim Brand der Messe 2018 arg in Mitleidenschaft gezogen worden war. Zugleich gedachte er mit allen Anwesenden der Toten und nannte namentlich den Duisdorfer Bezirksbürgermeister Christian Held, der taggleich nach langer Krankheit verstorben war.
Die aktuell 75 Vereinsmitglieder, ursprünglich aus dem Hardthöhen-Marineklientel stammend, sind der Geselligkeit verpflichtet und pflegen zudem maritime Bräuche. Dem Vereinsnamen verpflichtet, besuchen und warten sie seit 1985 regelmäßig den real existierenden historischen (1933) Dampf-Eisbrecher Stettin. Heizer, Köche, Matrosen, Maschinen- und Service-Personal des Vereins sind regelmäßig an Bord, um das Schiff funktionstüchtig zu halten.
Der Verein hält enge Verbindungen zum Rostocker Jugendschiff LIKEDEELER.
Auch die Mitgliedschaft und enge Freundschaft zu weiteren Marinern, die auch der Handelsmarine und anderen Herkünften außerhalb des Militärischen angehörten, fördert das Interesse am Verein. Dem wünschten alle Gäste und Freunde zum 40. nur das Beste. Weitere Mitglieder sind in der gastlichen und freundschaftlichen Atmosphäre des Heimathafens herzlich willkommen. Darauf ein besonders kräftiges „Bravo Zulu“.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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