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Vortrag: Thomas Beissel
„Vespa Velutina in Oberberg & NRW“ Was können Imker tun?

Thomas Beissel  | Foto: Bildrechte: Thomas Beissel
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Der Kreisimkerverband Oberberg lädt ein am Sonntag, den 23.02.2025 um 14:00 Uhr
„Vespa Velutina in Oberberg – aktueller Stand in NRW“ Was können Imker tun?
Referent: Thomas Beissel
Im Ponyhof Knotte, Römerstr. 33, 51674 Wiehl – Hübender

Begrüßung und Einführung: Norbert Herod

Thomas Beissel ist zertifizierter Bestäubungsimker, Bienensachverständiger, Honigsachverständiger, Wespen und Hornissenberater. Zusätzlich ist Thomas Beissel ehrenamtlicher Ameisenschutzwart. Spezialisiert hat er sich auf die Bekämpfung der asiatischen Hornisse Vespa Velutina.
Er und seine Kollegin Ivonne Ilk ist unser:e Ansprechpartner:in für NRW:
Thomas Beissel, Wespenberater und Imker, Telefon: +49 (0)1578 9673943
thomas.beissel@velutina.de

Yvonne Ilk, Wespenberaterin und Imkerin, Telefon: +49 (0)1573 9310020
yvonne.ilk@velutina.de

2016 hat Thomas Beissel die Imkerei „Der Honigdachs“ gegründet. Neben der normalen imkerlichen Laufbahn mit theoretischem und praktischem Imkerkurs und anschließendem Honigkurs bildet er sich regelmäßig weiter. Er ist zertifizierter Bestäubungsimker und Honigsachverständiger. Für unseren Kreis ist er von großer Bedeutung als Sachverständiger in Sache Vespa Velutina. Wir haben die invasive Großwespe inzwischen auch kennengelernt. Die Asiatische Hornisse mit dem klangvollen Namen Vespa Velutina verbreitet sich seit einigen Jahren rasant in Europa. Die gelbfüßige Hornisse ist ein potentieller Schädling und wachsende Bedrohung für unsere Honigbienen und Imkereien, aber auch für den Obst- und Weinanbau.
Imker und Imkerinnen sollten alles über sie wissen und dafür sorgen, dass diese invasive Wespenart sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann.
Achtung: Wespenfallen sind keine gute Fangmethode. Werden die Fallen ohne wissenschaftlichen Forschungshintergrund, ja ohne entsprechende Ausnahmegenehmigung ausgelegt, stellen sie einen Verstoss gegen das Bundesnaturschutzgesetz §44 dar. Dafür können Ordnungsstrafen von bis zu 50.000€ anfallen. Generell gilt es, immer in Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde bleiben.

Thomas Beissel berichtet in seinem Vortrag über imkerliche Praxis und Abwehrmethoden, die es der Vespa schwer machen sollen, unsere Honigbienenvölker zu vernichten. Es wird spannend… erfahren Sie mehr zu Absperrgitter, Königinnen-Markierungen, Hornissen-Verfolgungsmethoden, Köder und mehr. Auch technisch gibt es geeignete Mittel, z.B. Radiosender und Signalortung, KI und Drohnen.

Als Biologische Abwehrmassnahme läuft eine Studie „Wespenbussard als biologische Waffe gegen invasive Hornisse“. Studienergebnisse liefern uns wichtige Erkenntnisse die der Bekämpfung der Asiatischen Hornisse dienen. Imker und Behörden wählen daraus eine Methode für die jeweilige Situation. Die heimische Bienenpopulation sollte durch frühzeitige Erkennung und Zerstörung von Nestern geschützt und die Imkerei unterstützt werden.

Stefania Herod, Öffentlichkeitsarbeit
Anmeldung & Anfragen s.herod@kreisimkerverband-oberberg.de

Kreisimkerverband Oberberg  
www.kreisimkerverband-oberberg.de

LeserReporter/in:

Stefania Herod aus Nümbrecht

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